Welpe, Französische Bulldogge

Züchter Französische Bulldoggen

Wer sich für einen Französische Bulldoggen Welpen entscheidet, sucht natürlich nach einem guten Züchter. Für die Aufzucht von Welpen ist viel Fingerspitzengefühl und vor allem Liebe gefragt. Nicht jeder der Hundewelpen anbietet, bringt diese Punkte mit. Hier ist in erster Linie wichtig, auf sein Bauchgefühl zu hören. Der kleine Bullywelpe kann noch so süß sein, wenn das drum herum nicht stimmt ist es aber besser davon abzulassen und sich weiter umzusehen. Man tut mit einem Kauf dem Tier keinen Gefallen, im Gegenteil, man unterstützt damit die unseriöse Vermehrung von Hunden, die schließlich die Leidtragenden sind.

Punkte, die bei einem Züchter stimmen sollten

  • Gehört der Züchter einem eingetragenen Verband oder Rasseverein an?
    Ein Zuchtverband gibt gewisse Regeln vor, an die sich die einzelnen Züchter halten sollen. Zu diesen gehören u.a. bestimmte Voruntersuchungen der Elterntiere auf rassetypische Erkrankungen und auch welche Tiere miteinander verpaart werden dürfen. Die Verbände selbst können auch Auskunft über angeschlossene Züchter geben, hier lohnt es sich nachzufragen oder auch auf der Seite des Verbandes nachzusehen. Zum Beispiel beim VDH: https://www.vdh.de/welpen/zuechter?id=198
  • Der Ort, an dem die kleinen Welpen aufwachsen, sollte besichtigt werden können.
    Hier ist vor allem Sauberkeit und Geruch etwas, an dem man sich orientieren sollte. Natürlich ist es wo Tiere leben niemals klinisch rein, sollte dies aber der Fall sein wäre auch dies ein Ausschlusskriterium. Es ließe darauf schließen, dass für die Besichtigung schnell alles geputzt wurde und es ansonsten evtl. nicht so aussieht. Ein gesundes Mittelmaß ist hier das, was man erwarten sollte. Auch ausreichend frisches Wasser, genug Spielzeug und genug Kontakt zur Familie für die Sozialisierung sind enorm wichtig. Sind gleich mehrere Würfe zur gleichen Zeit vorhanden, ist dies auch nicht unbedingt ein gutes Zeichen, es lässt eher auf kommerzielle Absichten schließen als auf eine liebevolle Hundeaufzucht.
  • Ist es möglich die Mutterhündin zu sehen?
    Hier sollte man genau hinsehen, auch wenn eine Hündin gezeigt wird muss es nicht tatsächlich die Mutter der Welpen sein. Man erkennt es aber schnell am Verhalten der Welpen zur Hündin, ob es tatsächlich die Mutter ist. Welpen sollten mindestens acht Wochen bei ihrer Mutter bleiben, besser sind jedoch zwölf, damit sie sich gesund entwickeln.
  • Gibt der Züchter eine ausreichende Zeit, sich den gesamten Wurf anzusehen?
    Hundewelpen sind verspielt, neugierig und offen. Sie wollen die Welt entdecken und wahrscheinlich alle gleichzeitig auf uns herumklettern. Sind die kleinen aber eher verängstigt, haben trockenes Fell oder gar kahle Stellen, einen aufgeblähten Bauch oder tränende Augen stimmt etwas nicht und man sollte von einem Kauf ablassen.
  • Die Frage nach dem Futter.
    Hier ist es wichtig, in Erfahrung zu bringen womit die kleinen gefüttert werden. Ob Barf-, Nass- oder auch Trockenfutter ist erstmal nicht relevant. Wichtig ist, dass auf eine ausgewogene und ausreichende Nährstoffversorgung geachtet wird. Welpen benötigen etwas zwei- bis viermal so viel Energie und Nährstoffe, wie ein ausgewachsener Hund. Wird hier nicht so genau drauf eigegangen, ist es kein gutes Zeichen. Ein seriöser Züchter kenn die Antwort sofort und erklärt sicher gerne, warum er sich für ein Futter entschieden hat.
  • Ein seriöser Züchter interessiert sich sehr für die Umstände, unter denen der Welpe leben wird
    Ein guter Züchter übergibt seine Welpen nicht einfach jedem, ihm ist eine gute Haltung unter besten Umständen sehr wichtig. In seiner Zucht stecken viel Liebe und Zeit, da ist es schließlich nicht egal wo die kleinen hinkommen. Er wird sich auch später noch für seine Nachzuchten interessieren und den Kontakt halten wollen.
  • Sind die kleinen gechipt, geimpft und entwurmt?
    Welpen sollten mit etwa acht Wochen gegen Staupe, Hepatitis, Leptospirose unnd Parvovirose geimpft werden. Es sollte kein Problem sein, den Impfpass sehen zu können und zu prüfen, ob alle Impfungen vorgenommen wurden. Ein guter Rat wäre auch, sich den Namen des Tierarztes geben zu lassen, welcher die Welpen impft, entwurmt und auch chipt. Dieser kann bestätigen, dass die kleinen z.B. entwurmt wurden und bester Gesundheit sind. Sind die kleinen noch jünger als acht Wochen und konnten deshalb nicht geimpft werden, könnte man z.B. fragen ob man dann zu gegebener Zeit mit zum Tierarzt kommen könnte.
  • Sozialisierung der Welpen.
    Ein seriöser Züchter wird die Welpen in ihren ersten Lebenswochen an sämtliche alltagstypische Geräusche, wie z.B. den Staubsauger, den Mixer, Autos usw. gewöhnen. Das Leben in der Zuchtfamilie mit Kindern und den Geschwisterwelpen sind ausschlaggebend für eine gute soziale Entwicklung der noch kleinen Hunde. Sind die Welpen ständig separiert und können so keinen normalen Alltag erleben, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, später einen verängstigten Hund zu haben.
  • Ist der Züchter auch später noch offen für Fragen?
    Nicht nur, wenn man das erste Mal einen Hund aufnimmt, tauchen Fragen auf. Es kann immer Dinge geben, bei denen man sich unsicher ist und Hilfe braucht. Hat der Züchter auch in Zukunft mit seiner Kompetenz ein offenes Ohr?
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